Makler oder Privatverkauf? Was ist besser für den Immobilienverkauf in 1200 Wien?

Von Zoran Petrovic, behördlich konzessionierter Immobilienmakler in Wien

Sie planen, Ihre Immobilie in der Brigittenau zu verkaufen? Dann stehen Sie vor einer Entscheidung: selbst verkaufen oder einen Makler beauftragen?

Beide Wege sind möglich und unterscheiden sich deutlich in Aufwand, Sicherheit und Preisgestaltung. Eines vorweg in eigener Sache: Ich bin Makler, also nicht unbefangen. Deshalb nenne ich nachfolgend auch die Fälle, in denen ein Privatverkauf sinnvoll ist.

Zweigeteiltes Bild: Immobilienmakler mit Hausmodell, daneben ein Paar bei der Schlüsselübergabe
Bildgenerierung mit ChatGPT von OpenAI

Privatverkauf: alles selbst in die Hand nehmen

Was dafür spricht

  • Keine Maklerprovision. Auf den ersten Blick sparen Sie 3 Prozent zuzüglich Umsatzsteuer.
  • Direkte Kontrolle. Sie führen die Besichtigungen selbst, verhandeln eigenständig und bestimmen das Tempo.
  • Persönlicher Kontakt. Manche Eigentümer möchten Interessenten selbst kennenlernen.

Was dagegen spricht

  • Unsicherer Preis. Ohne Marktanalyse wird der Angebotspreis oft zu hoch oder zu niedrig angesetzt – beides kostet am Ende Geld.
  • Hoher Zeitaufwand. Exposé, Inserate, Anfragen, Besichtigungstermine, rechtliche Prüfungen.
  • Emotionale Verstrickung. Gerade bei Erbimmobilien oder langjährigem Besitz fällt der objektive Blick schwer.
  • Rechtliche Unsicherheit. Fehlerhafte Angaben oder versäumte Aufklärungspflichten können zu Rückabwicklungen oder Schadenersatzforderungen führen.

Wann ich zum Privatverkauf rate
Wenn bereits ein konkreter Käufer feststeht – etwa im Familien- oder Bekanntenkreis – und nur noch die Abwicklung zu regeln ist. Dann brauchen Sie keinen Makler, sondern einen guten Notar. Sagen Sie mir Bescheid, ich empfehle Ihnen gerne jemanden.

Maklerverkauf: mit professioneller Unterstützung

Was dafür spricht

  • Realistische Preisfindung auf Basis tatsächlich erzielter Kaufpreise vergleichbarer Objekte im Bezirk
  • Professionelle Vermarktung mit hochwertigen Fotos, Exposé und Inseraten auf allen relevanten Plattformen
  • Geprüfte Interessenten – unseriöse Anfragen werden vorab gefiltert, die Bonität wird geprüft
  • Verhandlungsführung mit Abstand zur Sache statt aus emotionaler Bindung
  • Rechtliche Sicherheit von der Energieausweispflicht bis zum Kaufvertrag
  • Zeitersparnis – Termine, Unterlagen und Kommunikation laufen über mich

Was dagegen spricht

  • Die Provision von üblicherweise 3 Prozent zuzüglich Umsatzsteuer. Ob sie sich rechnet, hängt davon ab, ob der erzielte Mehrpreis sie übersteigt. Das lässt sich vorab nicht garantieren, gelingt nach meiner Erfahrung aber in den meisten Fällen.

Der Vergleich auf einen Blick

 PrivatverkaufMit Makler
Kostenkeine Provision3 % zzgl. USt
Zeitaufwandhochgering
PreisfindungSchätzungMarktdaten
Rechtliches Risikobei Ihnenbegleitet
Sinnvoll wennKäufer steht festKäufer wird gesucht

Fazit

Steht der Käufer bereits fest, brauchen Sie keinen Makler. Muss ein Käufer erst gefunden werden, entscheidet die Qualität von Preisfindung und Vermarktung über das Ergebnis – und dort liegt der Unterschied.

Gerade in einem vielseitigen Bezirk wie der Brigittenau, wo Lage, Zielgruppe und Nachfrage kleinräumig auseinandergehen, kommt es auf die genaue Einschätzung an. Wie ich im Bezirk arbeite, lesen Sie auf der Seite Immobilienmakler in 1200 Wien; abgeschlossene Verkäufe finden Sie unter Referenzen.

Noch unentschlossen?

Die kostenlose Immobilienbewertung hilft Ihnen in beiden Fällen weiter. Auch wenn Sie danach privat verkaufen, wissen Sie zumindest, welcher Preis realistisch ist.

Zoran Petrovic
ZP-IMMO
+43 699 151 151 30
office@zp-immo.at

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